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Mai-Ling

Die zierliche Stimmgigantin aus vinylaholischem Adel ist bekannt als Hohepriesterin in den Tempeln der Schwarzen Scheiben, wo sie ihre mysteriösen Zeremonien zelebriert. Doch ihren magischen Kräften gehorchen nicht nur die gebannten Töne, denn wenn sie ihre Stimmbänder in Schwingung versetzt, umgarnt sie das Publikum mit einem Netz aus Musenhaar und verführt es ruchlos. Sie spielt mit seinem Feuer, entlockt ihm seine geheimsten Sehnsüchte und lässt es lichterloh brennen.




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Lilly

Der Giftzahn am Bass, dem King Kong persönlich sein Grollen verlieh, ist der Band bei der Flucht durch rumänische Katakomben zugelaufen. Lillys Herkunft liegt im Dunkeln, und über ihr wahres Alter kann nur gemutmasst werden, denn sie badet jeden vierten Sabbath in Krötenmilch. Lilly ist handzahm, solange hinter der Bühne eine Brotzeit mit rohem Fleisch bereit steht. Da sie der Sprache nicht mächtig ist, drückt sie ihren Jähzorn aus, indem sie das Bassinstrument malträtiert.




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Smokin' Slim

Der Gitarrenspieler, von dem die Legende sagt, dass er auch nachts lange Schatten wirft, wurde als Säugling im Bauch eines ägyptischen Saiteninstruments auf dem Nil ausgesetzt. Eine äthiopischen Sklavin fischte ihn heraus und zog ihn schliesslich sehr gross. Seine langen Finger brachten ihn auf der Gitarre wie auch auf verschiedenen anderen Gebieten weit über den Horizont hinaus. Dank Smokin' Slim – Nomen est Omen – umgibt Intoxica stets ein dichter mystischer Nebel.




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Slingerland

Der drahtige Blonde hinter den Trommeln stammt aus einer alten Dynastie von Säbelzahntigerbändigern. Gerüchte besagen, er habe in geheimnisvollen Bühnenritualen unzählige Menschenfresserstämme dem Rock'n'Roll zum Opfer dargebracht. In seinen Adern fliesst Rhythmus statt Blut und seine Trommelstöcke sind aus Knochen von Derwischen geschnitzt. Mit seinen Donnerschlägen und Blitzwirbeln jagt er jedem den Schweiss auf die Stirn und die Tanzwut in die Beine.